Kurz­ar­beit

Auf­grund der aktu­el­len Lage stel­len wir so vie­le Infor­ma­tio­nen bzgl. Kurz­ar­beit wie mög­lich zur Ver­fü­gung.

Wir stel­len die­se Erwei­te­rung kos­ten­los zur Ver­fü­gung. Die Erwei­te­rung sel­ber ist nicht Bestand­teil des nor­ma­len Sup­por­tes im Rund­um-Sorg­los-Paket.

Da alle uns bekann­ten Infor­ma­tio­nen auf die­ser Sei­te ver­füg­bar sind sowie unter Vide­os alles erklärt wird, wie man ProT­i­mer® ein­rich­ten muss, bit­ten wir Sie, sich auf die­sen bei­den Sei­ten zu infor­mie­ren oder sich an die offi­zi­el­len Stel­len (SECO/ALK) zu wen­den.

Haben Sie Fra­gen zum Vor­ge­hen, die nicht auf die­ser Sei­te unter FAQ auf­ge­führt sind, schrei­ben Sie uns ein Mail. Kön­nen wir es beant­wor­ten, wer­den wir Ihnen die Infor­ma­ti­on kos­ten­los zukom­men las­sen und die­se gleich­zei­tig unter den FAQs auf­füh­ren. Ansons­ten ver­wei­sen wir auch hier an die offi­zi­el­len Stel­len. Wir bit­ten um Ver­ständ­nis.

Falls Sie Pro­ble­me haben, hel­fen wir Ihnen kos­ten­pflich­tig, Ihren Betrieb bei der ALK anzu­mel­den. Wir haben uns ent­schie­den, den bereits gewähr­ten Spe­zi­al­be­trag für unse­re Kun­den von CHF 120.00/h auf CHF 90.00/h zu redu­zie­ren. Wir möch­ten uns an die­ser Kri­se nicht berei­chern. Unse­re Auf­wän­de soll­ten trotz­dem gedeckt sein.

Der Arbeit­ge­ber oder die Arbeit­ge­be­rin muss die geplan­te Kurz­ar­beit in der Regel min­des­tens 10 Tage vor deren Beginn der kan­to­na­len Amts­stel­le schrift­lich mel­den. Die Anmel­de­frist wur­de infol­ge Coro­na-Virus auf 0 Tage redu­ziert.

Anlei­tungs­vi­de­os zur Kurz­ar­beit

Die Vor­anmel­dung rasch mög­lichst erstel­len mit dem For­mu­lar 716.300 und die Fra­gen 9 – 12 müs­sen auf einem sepa­ra­tem Blatt beant­wor­tet wer­den. ProT­i­mer® hat dafür ein Word-Doku­ment (NEU 23.03.2020) bereit­ge­stellt, das exklu­si­ve auf COVID-19 ange­passt ist.

Im Nor­mal­fall sind Per­so­nen nicht auf­zu­füh­ren, die in ihrer Eigen­schaft als Gesellschafter/in, als finan­zi­ell am Betrieb Betei­lig­te oder als Mit­glied eines obers­ten betrieb­li­chen Ent­schei­dungs­gre­mi­ums die Ent­schei­dun­gen des Arbeit­ge­bers / der Arbeit­ge­be­rin bestim­men oder mass­geb­lich beein­flus­sen kön­nen sowie ihre mit­ar­bei­ten­den Ehegatten/Ehegattinnen oder ihre mit­ar­bei­ten­den ein­ge­tra­ge­nen Partner/Partnerinnen.

Gemäss Wei­sung vom Bun­des­rat vom 20.03.2020 sind bei “Juris­ti­schen Gesell­schaf­ten” die­se Per­so­nen nun auch akzep­tiert. Für Ein­zel­un­ter­neh­men wird ein Tag­geld ver­gü­tet — die Anmel­dung erfolgt über die AHV, das genaue Vor­ge­hen wird Ende April / Anfangs Mai publi­ziert.

Betrof­fe­ne Mit­ar­bei­ter müs­sen mit Unter­schrift bestä­ti­gen, dass sie mit der Kurz­ar­beits­zeit ein­ver­stan­den sind. Der Mit­ar­bei­ter kann die­se Unter­schrift ver­wei­gern.

Das ent­spre­chen­de For­mu­lar muss nicht zusam­men mit der Vor­anmel­dung ein­ge­reicht wer­den, man darf die­se nach­lie­fern. Mit ProT­i­mer® erstel­len Sie die­ses For­mu­lar 716.315 auto­ma­tisch.

Nach Erhalt der Bewil­li­gung schau­en Sie sich bit­te unse­re Vide­os an. Dort wird Schritt für Schritt erklärt, wie das Sys­tem ein­ge­stellt wer­den muss.

Hier fin­den Sie mehr Infor­ma­tio­nen direkt vom SECO.

Im Fol­gen­den wer­den auf­ge­tre­te­ne Fra­gen beant­wor­tet und all­ge­mei­ne Infor­ma­tio­nen ver­öf­fent­licht.
(S) = Soft­ware-spe­zi­fisch / (A) = All­ge­mei­ne Infor­ma­ti­on
Alle Ant­wor­ten ohne Gewähr und ohne recht­li­che Gül­tig­keit!

(S) Tages-/Mo­nats­rap­por­te fal­len ins Minus

Das ist kor­rekt. Bit­te fügen Sie kei­ne Absen­zen ein, um die­se Minus­stun­den zu kom­pen­sie­ren. Momen­tan wird ziem­lich sicher kei­ne Kon­trol­le durch GAV-Kom­mis­sio­nen (z.B. L‑GAV) oder das Amt für Wirt­schaft durch­ge­führt.

Wir wer­den auf das Ende der aktu­el­len Situa­ti­on unse­re Soft­ware so erwei­tern, dass man eine Absenz vom Anfang der Kurz­ar­beits­pe­ri­ode bis zum Ende die­ser über alle Mit­ar­bei­ter ein­fü­gen kann. Damit wer­den dann ledig­lich die “feh­len­den” Stun­den auf­ge­füllt und z.B. in der Gas­tro­no­mie auch der Ruhe­tags­an­spruch nicht ver­än­dert.

(A) Müs­sen nun kei­ne Absen­zen mehr berück­sich­tigt wer­den.

Doch, unbe­dingt! Absen­zen wie Krank­heit (oder ärzt­lich ange­ord­ne­te Qua­ran­tä­ne), Unfall, Feri­en und z.B. Umzü­ge müs­sen unbe­dingt erfasst sein.

(A) Mit­ar­bei­ter-Unter­schrift auf dem For­mu­lar 716.307?

Für jeden Rück­for­de­rungs­an­trag muss nebst dem For­mu­lar 716.303 auch das For­mu­lar 716.307 mit gesen­det wer­den. Auf die­sem For­mu­lar muss der Mit­ar­bei­ter sei­ne Aus­fall­stun­den unter­schrei­ben. Wir haben bereits ers­te Mel­dun­gen, dass die ALK des Kan­ton Zug per 26.03.2020 das For­mu­lar ohne Unter­schrif­ten der Mit­ar­bei­ter nicht akzep­tiert.

Am Mon­tag, 23.03.2020 haben wir das SECO bereits ange­schrie­ben, dass die­se Wei­sung eigent­lich gegen die Anord­nung des Bun­des­ra­tes ist, da die Men­schen aus dem Haus müs­sen und sich alle zen­tral ver­sam­meln könn­ten. Nach­dem wir 3 Tage kei­ne Ant­wort erhal­ten haben, haben wir am 26.03.2020 noch­mals tele­fo­nisch nach­ge­hackt.

Momen­tan ist es so, dass es eine Unter­schrift braucht. Das SECO wird jedoch intern abklä­ren, da unse­re Argu­men­ta­ti­on in der aktu­el­len Situa­ti­on sicher­lich kor­rekt sei.

Einer­seits gilt hier das Vor­ge­hen wie beim For­mu­lar 716.315 (auch hier im FAQ). Ande­rer­seits wer­den wir Sie sofort infor­mie­ren, wenn wir wei­te­re Infos erhal­ten.

(S) Der errech­ne­te Stun­den­lohn im exter­nen Lohn­pro­gramm stimmt nicht mit dem Stun­den­lohn auf der Lis­te 716.303 über­ein

Wir hal­ten uns genau an die Weg­lei­tung der SECO (im Jahr 2020 sind es 262 Arbeits­ta­ge). Auch bei all unse­ren Tests waren die Beträ­ge genau gleich wie in der Ori­gi­nal-SECO-Excel-Datei. Sie kön­nen daher davon aus­ge­hen, dass unse­re Beträ­ge kor­rekt errech­net wer­den.

(S) Wie vie­le Fei­er­ta­ge muss man beim Rap­port 716.303 geben?

Das ist von Kan­ton zu Kan­ton, teil­wei­se auch von Gemein­de zu Gemein­de inner­halb eines Kan­tons ver­schie­den. Ein­zig bei der Gas­tro-Vari­an­te sind es 6 sowie bei der Shop-Ver­si­on sind es 9. Prin­zi­pi­ell kann man davon aus­ge­hen, dass es die glei­che Anzahl Fei­er­ta­ge sind, die man auch für die Zuschlä­ge beim Stun­den­lohn ver­wen­det.

ACHTUNG! Falls meh­re­re Abtei­lun­gen abge­rech­net wer­den an unter­schied­li­chen Stand­or­ten ach­ten Sie unbe­dingt auf die Fei­er­ta­ge. Es kann sein, dass in einem ande­ren Kan­ton ande­re Fei­er­ta­ge ver­rech­net wer­den müs­sen.

(S) Wir haben 3 Abtei­lun­gen. Eine Abtei­lung davon hat eine ande­re KA-Peri­ode

In die­sem Fall muss dann für jede Abtei­lung sepa­rat abge­rech­net wer­den, auch wenn für 2 Abtei­lun­gen die glei­chen Peri­oden gel­ten. Auch die Anmel­dung muss ein­zeln je Abtei­lung gemacht wer­den.

Bei der Ver­wen­dung von meh­re­ren Abtei­lun­gen wer­den die Fel­der KA-Peri­ode von/bis, Zeit­raum von/bis sowie der 13. Monats­lohn und die Anzahl Fei­er­ta­ge je Abtei­lung gespei­chert.

Die Fel­der «% Vor­jah­re» und «% Vor-Vor­jahr» müs­sen bei jeder Abtei­lung manu­ell hin­ter­legt wer­den. Auch für die ver­schie­de­nen Peri­oden. Es wer­den bei die­sen Fel­dern kei­ne Daten gespei­chert.

(S) Daten müs­sen im Fens­ter «Kurz­ar­beit» jedes Mal ein­ge­ge­ben wer­den

Wenn die Daten wie KA-Peri­ode, Zeit­raum, Fir­men­adres­se bzw. Fei­er­ta­ge und 13. Monats­lohn erfasst wor­den sind, muss zuerst eines der For­mu­la­re gedruckt wer­den. Erst dann wer­den die Daten jeweils gespei­chert.

Wird also vor einem Druck die Sei­te wie­der ver­las­sen, so wer­den die Daten nicht gespei­chert und alles muss noch­mals erfasst wer­den.

(S) Es wur­de alles ein­ge­ge­ben, aber es wer­den kei­ne Aus­fall­stun­den berech­net

Es muss mit Beginn der Kurz­ar­beit auch von Mit­ar­bei­tern gestem­pelt wer­den, die das bis­her nicht gemacht haben. Auch ein manu­el­les Nach­er­fas­sung ist natür­lich mög­lich, jedoch auf­wän­di­ger. Feh­len Stem­pe­lun­gen, da ein 100% Aus­fall vor­han­den ist, so muss min­des­tens eine Stem­pe­lung manu­ell erfasst wer­den (z.B. 01.03.2020 08:00 — 01.03.2020 09:00).

(A) Muss auf den Lohn für die Berech­nung des Stun­den­lohns in den Mit­ar­bei­ter­da­ten auch Kin­der- oder Aus­bil­dungs­zu­la­gen gerech­net wer­den?

Nein. Alle Zula­gen wer­den wie gewohnt von der AHV oder den ent­spre­chen­den Stel­len aus­be­zahlt.

(A) Wer­den Über­stun­den (auch Zeit­sal­do) zuerst ver­rech­net?

Nor­ma­ler­wei­se Ja. Jedoch wur­de mit Bun­des­rats­be­schluss vom 23.03.2020 beschlos­sen, dass die Über­stun­den nicht ver­rech­net wer­den. Im Umkehr­schluss heisst das aber auch, dass die Mit­ar­bei­ter die­se Über­stun­den (bzw. Zeit­sal­di) nach der Kurz­ar­beit auch wie­der so erhal­ten, wie der Sal­do vor der Kurz­ar­beit war.

(S) Muss der Beschäf­ti­gungs­grad des Mit­ar­bei­ters nun an die ver­ord­ne­te Kurz­ar­beit ange­passt wer­den (z.B. von 100% auf 50%)?

Nein. Der Beschäf­ti­gungs­grad bleibt so wie vor der Kurz­ar­beit. ProT­i­mer® rech­net die Aus­fall­stun­den auto­ma­tisch aus.

(A) Wir haben einen Mit­ar­bei­ter, bei dem wir schon vor der Kurz­ar­beit abge­macht haben, dass er von 50% auf 100% wech­selt.

Wenn die Abma­chung bereits eini­ge Zeit vor der Aus­ru­fung der aktu­el­len Lage abge­macht wur­de, soll­te es mög­lich sein. Trotz­dem emp­feh­len wir ein­dring­lich, mit dem Amt abzu­klä­ren, ob das akzep­tiert wird.

(A) Wir haben Mit­ar­bei­ter in gekün­dig­tem Arbeits­ver­hält­nis. Was müs­sen wir machen?

Für Mit­ar­bei­ter in gekün­dig­tem Arbeits­ver­hält­nis gibt es kei­ne Leis­tung und Sie dür­fen die­se auch nicht ange­ben. Die­sen Mit­ar­bei­tern dür­fen die Über­stun­den soweit wie mög­lich auf 0 kom­pen­sie­ren. Schau­en Sie auch, dass alle Feri­en ein­ge­tra­gen sind.

(A) Sie sind sich trotz die­sen Infor­ma­tio­nen nicht sicher?

Mel­den Sie sich bei Ihrem Ansprech­part­ner oder dem SECO. Wir kön­nen nur die Infor­ma­tio­nen lie­fern, die wir wis­sen und machen kei­ne Nach­for­schun­gen. Natür­lich über­neh­men wir für unse­re Kun­den die gesam­ten Arbei­ten für den Spe­zi­al­be­trag von CHF 90.00/h.

(A) Wie vie­le Karenz­ta­ge muss ich ein­ge­ben?

Nor­ma­ler­wei­se sind es 3 Tage (ab 6 Mona­te deren 2 Tage). Der Bun­des­rat hat aber beschlos­sen, dass in der aktu­el­len Situa­ti­on kei­ne Karenz­ta­ge ver­wen­det wer­den müs­sen. Dies wur­de in unse­rer Soft­ware bereits berück­sich­tigt.

(A) Ab wann ist die Kurz­ar­beit aktiv bzw. bestä­tigt?

Dazu kön­nen wir gar nichts sagen. Fra­gen Sie beim SECO bzw. der Arbeits­lo­sen­kas­se nach.

(A) Kann man Kurz­ar­beit auch rück­da­tie­ren?

Die Kurz­ar­beit kann aus­schliess­lich für die Zukunft ein­ge­ge­ben wer­den kann. Rück­da­tier­te Kurz­ar­beit wer­den nicht bestä­tigt.

Daher gilt, den Antrag sofort aus­zu­dru­cken und auch sofort dem Amt zuzu­sen­den. Das For­mu­lar 716.315 kann nach­ge­reicht wer­den. Mit jedem “ver­lo­re­nen” Tage ver­lie­ren Sie den ent­spre­chen­den Ent­schä­di­gungs­an­spruch.

(A) Unter­schrif­ten-For­mu­lar 716.315. Kann man das nach­rei­chen, da im Moment nie­mand arbei­tet?

Man muss das For­mu­lar nicht gleich beim Antrag mit­sen­den. Aber es ist danach unver­züg­lich nach­zu­rei­chen. Wenn nun das Pro­blem besteht, dass nie­mand mehr vor Ort ist und das For­mu­lar nicht direkt unter­schrei­ben kann, könn­te man es den Mit­ar­bei­tern per Mali sen­den. Die­se dru­cken es dann aus, unter­schrei­ben es und sen­den es per Mail (gescannt, foto­gra­fiert) oder per Post zurück.

Noch bes­ser wäre es in die­sem Fall, nur den Ein­trag des ent­spre­chen­den Mit­ar­bei­ters nicht abzu­de­cken und alle ande­ren zu ent­fer­nen bzw. nicht anzu­zei­gen. Sonst könn­te man gegen den Daten­schutz ver­stos­sen.

Oder als wei­te­re Opti­on: Man lässt ent­ge­gen den Anord­nun­gen des Bun­des die Mit­ar­bei­ter im Betrieb vor­stel­lig wer­den (Hygie­ne beach­ten, jeder einen eige­nen Kugel­schrei­ber, etc.).

(A) Darf man bereits gege­be­ne Feri­en wäh­rend der Kurz­ar­beit strei­chen?

Nein, das ist nicht erlaubt. Bean­trag­te und gege­be­ne Feri­en blei­ben bestehen und dür­fen nicht gelöscht wer­den.  Sowohl der Arbeit­ge­ber wie auch der Arbeit­neh­mer ist ver­pflich­tet, den Scha­den so gering wie mög­lich zu hal­ten.

Beden­ken Sie auch, dass die­se Feri­en spä­ter gege­ben wer­den müss­ten. So kommt es evtl. plötz­lich zu Ter­min­kol­li­sio­nen, wenn alle gleich­zei­tig in die Feri­en möch­ten. Oder es müs­sen die Feri­en auf das nächs­te Jahr über­tra­gen wer­den. Das kann teu­rer wer­den als das nicht erhal­te­ne Geld der Kurz­ar­beits­ent­schä­di­gung. Eben­falls müs­sen die ent­spre­chen­den Feri­en im Nor­mal­fall in einem Kalen­der­jahr genom­men wer­den. Über­trä­ge sind nur unter spe­zi­el­len Bedin­gun­gen mög­lich.

(A) Darf ich einem Mit­ar­bei­ter Feri­en ver­ord­nen?

Nein, das ist nicht erlaubt. Sie müs­sen genug Vor­lauf­zeit geben, was in die­ser Situa­ti­on nicht mög­lich ist. Natür­lich dür­fen Feri­en für spä­ter ver­ein­bart wer­den. Falls dann — so hof­fen wir doch nicht — die aktu­el­le Situa­ti­on immer noch da wäre, müss­ten die­se Feri­en genom­men wer­den.

(A) Kann man sich als Geschäfts­füh­rer bzw. Inha­ber inkl. der mit­ar­bei­ten­den Ehe­gat­ten einer GmbH/AG auch anmel­den oder muss man über die AHV-Stel­le gehen (Selbst­stän­di­g­er­wer­ben­de)

Man darf sich als Inhaber/Geschäftsführer seit dem 23.03.2020 eben­falls anmel­den. Der Maxi­mal­be­trag ist jedoch gegen­über einem nor­ma­len Mit­ar­bei­ter von CHF 12’350.00 (davon 80%) ledig­lich CHF 3’320.00 (dafür 100%).

(S) In unse­rer Soft­ware geben Sie bit­te CHF 4’150.00 ein, da bei allen Mit­ar­bei­tern mit 80% gerech­net wer­den und damit der Betrag auf CHF 3’320.00 gerech­net wird.

Damit das im ProT­i­mer® auto­ma­tisch funk­tio­niert, müs­sen nun auch die­se Per­so­nen die Zei­ten stem­peln oder es müs­sen die Zei­ten manu­ell nach­ge­tra­gen wer­den.

(A) Die Unter­schrif­ten-Lis­te wur­de bereits gesen­det. Muss man sich als Inhaber/Eigentümer inkl. der mit­ar­bei­ten­den Ehe­gat­ten sepa­rat anmel­den?

Es reicht, wenn beim Ein­rei­chen des Rück­for­de­rungs­rap­ports das For­mu­lar 716.315 mit der eige­nen bzw. der Unter­schrift der ande­ren Inhaber/Eigentüber inkl. deren mit­ar­bei­ten­den Ehe­gat­ten mit sen­det.

(A) Dür­fen Lehr­lin­ge und Mit­ar­bei­ter in befris­te­ten Arbeits­ver­hält­nis­sen auch ange­mel­det wer­den?

Ja. Wie bei Inha­bern und Eigen­tü­mern sowie deren mit­ar­bei­ten­den Ehe­gat­ten dür­fen seit dem 23.03.2020 auch Lehr­lin­ge und Mit­ar­bei­ter in befris­te­ten Arbeits­ver­hält­nis­sen ange­mel­det wer­den.

(A) Sai­son­be­trie­be wel­che nicht wie geplant eröff­nen kön­nen

Gemäss der Wei­sung vom SECO kann die Kurz­ar­beit auch für neu ein­ge­reis­te Jahrs­auf­ent­hal­ter oder Jah­res­auf­ent­hal­te­rin­nen , Sai­son­ar­beit­neh­men­de und Grenz­gän­ger vom ers­ten Tag der Anstel­lung an KAE bezie­hen und die übri­gen Vor­aus­set­zun­gen erfül­len.

Aus die­sem Grund emp­feh­len wir auch für Sai­son­be­trie­be wel­che vor der geplan­ten Eröff­nung ste­hen, die Anmel­dung Kurz­ar­beit ein­zu­rei­chen.

Haben Sie Arbeits­ver­trä­ge mit Per­so­nen, wel­che aktu­ell noch Arbeits­lo­sen­ent­schä­di­gung bezie­hen, soll­te die Arbeits­lo­sen­ver­si­che­rung die Tag­gel­der bis zur Eröff­nung wei­ter bezah­len.

Wir wei­sen dar­auf hin, dass wir dies­be­züg­lich von kei­ner Sei­te ein Ant­wort erhal­ten haben und emp­feh­len drin­gendst, dies zuerst mit der zustän­di­gen Arbeits­lo­sen­kas­se zu klä­ren.

(A) Mit­ar­bei­ter arbei­ten mehr als die Tages-Soll­stun­den. Geht das und was pas­siert mit den Aus­fall­stun­den?

Das ist kein Pro­blem. Die­se Stun­den wer­den ein­fach mit den Aus­fall­stun­den ver­rech­net. Man kann das auch gut auf dem For­mu­lar 716.307 sehen. Falls der Mit­ar­bei­ter mit sol­chen “Plus-Stun­den” mehr als 80% der Soll­stun­den gear­bei­tet hat, erscheint die­ser wei­ter­hin auf den Lis­ten 716.303 und 716.307, jedoch wird für den Mit­ar­bei­ter dann nichts aus­be­zahlt. Aber auch dies ist kein Pro­blem.

(A) Was ist mit dem For­mu­lar KAE-COVID-19 (03.2020)?

Es gibt nir­gends eine Weg­lei­tung. Wir neh­men jedoch an, dass die­ses For­mu­lar dazu dient, einer­seits eine Anmel­dung zu machen sowie eine Vor-Rück­for­de­rung bei Liqui­di­täts­knapp­heit zu erstel­len. Bei die­sem Doku­ment wird die Lohn­sum­me zur Berech­nung ver­wen­det.

Wenn bereits eine Anmel­dung mit dem For­mu­lar 716.300 gemacht wur­de, erüb­rigt sich die­ses For­mu­lar.

Trotz­dem muss im Nach­hin­ein das For­mu­lar 716.303 ver­wen­det wer­den. Da in ProT­i­mer® die Erstel­lung so schnell gemacht wer­den kann, muss unse­res Erach­tens die­ses For­mu­lar gar nicht gemacht wer­den.

Hier der Link zum For­mu­lar.

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